Kraichgau Raiffeisen
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Wir bieten Ihnen ein leistungsfähiges Energiemanagement und kompetente Energieberatung. Wir beliefern Landwirtschaft, Privathaushalte, kommunale Einrichtungen, Gewerbe und Industrie im ganzen Kraichgau mit Energie. Ein zuverlässiger Lieferservice und hohe Qualitätsansprüche zeichnen seit vielen Jahren unser Energiemanagement aus.
Aktuelle Preise sowie eine kompetente Beratung erhalten Sie in unserer Hauptstelle Meckesheim

Gerhard Geiss
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Fax 06226 / 9213-33

Jeanette Schätzle
Tel. 06226 / 9213-0
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Holzpellets ist ein Brennstoff aus 100 % erneuerbarer Energie. Holzpellets sind umwelt- und ressourcenschonend und dennoch modern und vollautomatisch.
Holzpellets werden aus naturbelassenen Sägenebenprodukten, hauptsächlich aus Sägemehl hergestellt. Sie haben eine zylindrische Form, eine Länge von ca. 20 – 40 mm sowie einen Durchmesser von 6 mm.
Die kleinen Holzpresslinge werden unter sehr hohem Druck ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln gepresst und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh pro kg.
2 Kilogramm Holzpellets haben den gleichen Heizwert wie 1 Liter Heizöl.
Wir liefern ausschließlich Pellets, die nach der DIN Plus Normung hergestellt werden.
Die in Deutschland so beliebte normale DIN-Norm 51731 ist zur Beurteilung der Qualität und Eignung von Holzpellets für Kleinfeuerungsanlagen ungeeignet. Sie lässt den Herstellern von Holzpellets zu viel Spielraum bei der Einstellung der verschiedenen Parameter, was bei Kleinfeuerungsanlagen zu Problemen führen kann.
Da sich in Österreich Pelletheizungen und –Öfen wesentlich früher verbreiteten als in Deutschland, orientierte man sich in Österreich beim Bau und der Entwicklung von Pelletheizungen und Pelletöfen an der dort geltenden Ö-Norm M 7135, die deutlich strengere Werte vorschreibt und geringere Schwankungen des Endprodukts zulässt, als die deutsche DIN Norm 51731.
Diese Ö-Norm M 7135 war die Vorlage für die später in Deutschland eingeführte DIN Plus Norm, die ebenfalls wesentlich strengere Grenzwerte vorschreibt (siehe Tabelle).

Sägemehl ist ein Sägenebenprodukt und fällt im Sägewerk beim Aufschneiden von Stammholz in großen Mengen an. In der Produktionshalle befindet sich der Sägemehlvorrat für die Holzpelletsproduktion. Das nasse Sägemehl wird mittels Radlader in die Aufnahme des Bandtrockners gekippt. In den nächsten 15-20 Minuten wird das nasse Sägemehl bei Temperaturen von ca. 70°C auf eine Restfeuchte von 10 % herunter getrocknet. Anschließend durchläuft das trockene Sägemehl eine Hammermühle. Hier werden größere Holzteilchen zerkleinert, so dass kein Sägemehlkorn größer als 2 mm ist. Nun wird 1 % Maisstärke als Presshilfsmittel hinzugegeben. Dieser Schritt ist erforderlich um eine gleichmäßig gute DIN-Plus Qualität zu gewährleisten. Das getrocknete Sägemehl fällt nun in das Reifesilo, eine Art Vorratsbehälter der Pelletpresse, von dem aus die Presse beschickt wird. Die sogenannten Kollerrollen drücken nun das Sägemehl von innen nach außen durch die Matrize. Dieser Vorgang läuft bei bis zu 100°C ab. Deshalb müssen die Pellets anschließend durch den Kühler, um sie auf Lagertemperatur abzukühlen und Kondenswasserbildung zu verhindern. Nach der Kühlung werden die Pellets in Säcke abgefüllt oder sie werden in Rundsilos gelagert, um sie mit dem LKW an unsere Kunden auszuliefern.